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Wirtschafts- und Betriebswissenschaften

Thomas LOFERER (2016)

QM Junior

"Festlegung von standardisierten Prozessen eines integrierten Managementsystems am Beispiel der HOERBIGER Kompressortechnik" (Masterarbeit)


Die Zahl der Unternehmen, die Managementsysteme einführen und diese von akkreditierten Stellen zertifizieren lassen, steigt. Managementsysteme für unterschiedliche Fachbereiche existieren oft parallel und verursachen einen unerwünschten Mehraufwand für Unternehmen. Da Managementsysteme sich in ihrer Struktur sehr ähnlich sind, gewinnt die Integration dieser zu einem gemeinsamen Managementsystem an Bedeutung. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Nutzung von Synergien und die Bündelung ähnlicher Geschäftsabläufe.

In dieser Arbeit werden, nach einer Einführung in integrierte Managementsysteme, Konzepte zur Integration beschrieben und Nutzenpotenziale für Unternehmen dargestellt. Um Managementsysteme in ihren Unterschieden besser zu verstehen, werden Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagementsysteme näher beschrieben. Darüber hinaus werden Forderungen der Normen ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und des Entwurfs der ISO/CD 45001 (2014) beschrieben und Anhaltspunkte für die praktische Umsetzung geboten. Am Ende dieser Betrachtung werden Synergien und Bündelungspotenziale der Normen behandelt. Weiters gibt die Arbeit einen Einblick in die Grundbegriffe des Prozessmanagements. Neben Merkmalen, Prozessarten und -ebenen werden zwei Methoden zur Modellierung von Prozessen vorgestellt. Um zuvor entwickelte Prozesse auch umsetzen zu können, werden Konzepte zur Implementierung von Prozessen in Unternehmen beschrieben. Der praktische Teil dieser Arbeit setzt sich im Wesentlichen aus zwei Teilen zusammen. Zum einen wird das Organisationsprojekt STREAM in Zielsetzung, Projektphasen und Vorgehensweise zur Umsetzung beleuchtet. Zum anderen liefert dieser Teil detaillierte Einblicke in die Prozesse „Risikobewertung“, „Umweltaspekte“, „Gefährdungsbeurteilung Arbeitsplatz“, „Abfallmanagement“, „Bewertung rechtlicher Verpflichtungen“ und „Notfallvorsorge“. Neben der Vergabe von Rollen für Prozessschritte werden auch Datenobjekte und dazugehörige IT-Systeme beschrieben.

 


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